Ergebnisse

Hier stellen wir die von uns erarbeiteten Ergebnisse nach und nach bereit.

Kompetenzmodell

In einem Kompetenzmodell werden Themenfelder und Anforderungen strukturiert und systematisiert, die im Kontext des digitalen Wandels für die Pflege von Bedeutung sind.

Der Begriff der digitalen Transformation / des digitalen Wandels bestimmt zunehmend die Diskurse in vielen Branchen. Die Technologieentwicklung ist geprägt von einer hohen Dynamik, die Nutzung vernetzter Technologien verändert die Komplexität von Prozessen und Handlungen signifikant. Beides zusammen führt auch zu einer abnehmenden (mindestens unklareren) Vorhersehbarkeit der nächsten Entwicklungsschritte, der Möglichkeiten und der Anforderungen. Auch in der Pflege halten digitale Technologien seit geraumer Zeit Einzug – wenn auch ungleichzeitig und je nach Bereich unterschiedlich ausgeprägt. Beschäftigte im Bereich Pflege und Beratung werden mit neuen Anforderungen konfrontiert, sie benötigen zunehmend auch Technikkompetenz in ihren Arbeitsfeldern.

In dem von uns erarbeiteten Kompetenzmodell organisieren wir Kompetenzanforderungen grob in zwei Bereiche: den digitalen Wandel und die Digitalisierung.

Der digitale Wandel ist ein anhaltender, komplexer und in hoher Geschwindigkeit verlaufender Prozess. Um eine individuelle Gestaltungsfähigkeit im Arbeitsleben zu erhalten, sind personale Kompetenzen erforderlich.

Digitalisierung beziehen wir im Kompetenzmodell auf die von Technikentwicklungen geprägten Veränderungen, für die neue fachliche Kompetenzen entwickelt werden müssen.

Die Aufteilung in die Kategorien „digitaler Wandel“ und „Digitalisierung“ ist eine analytische Trennung – im Arbeitshandeln greifen diese beiden Bereiche ineinander und personale und fachliche Kompetenzen werden im Zusammenspiel eingesetzt.

Konzept

Bei der Entwicklung einer „Zusatzqualifzierung Pflege 4.0“ haben wir mit einer Literaturstudie und Interviews die Grundlage für die Entwicklung eines Kompetenzmodells gelegt. Darauf aufbauend wird ein methodisch-didaktisches Konzept für die Umsetzung einer „Zusatzqualifzierung Pflege 4.0“ entwickelt.

Die Zusatzqualifizierung wird am Herbst 2020 in zwei Pilotdurchgängen getestet und die daraus gewonnenen Erfahrungen im endgültigen Konzept aufgegriffen.

Die Qualifizierung wird für in der ambulanten und (teil)stationären Pflege Beschäftigte sowie Mitarbeitende in der Beratung für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige angeboten werden.
Ein Transferkonzept wird sich damit beschäftigen, wie die Zusatzqualifizierung im Land Berlin strukturell und dauerhaft implementiert werden kann.

Konzept – Umsetzungsschritte

  • Literaturanalyse
  • Interviews mit Expertinnen und Experten und schriftliche Befragung
  • Entwicklung eines Kompetenzmodells und methodisch-didaktischen Konzepts für die Umsetzung der „Zusatzqualifzierung Pflege 4.0“
  • Erprobung der Zusatzqualifizierung und Umsetzung ab Mitte 2021
  • Transferkonzept und Transfer

Erfahrungen

Mit dem Start der Pilotierungen der „Zusatzqualifzierung Pflege 4.0“ (vgl. Umsetzung) im Herbst 2020 finden Sie hier erste Erfahrungen aus den Testläufen.

Produkte

Der Informationsflyer, den Sie hier downloaden können, enthält Informationen rund um das Vorhaben der „Zusatzqualifizierung Pflege 4.0“ auf einen Blick.